Zukunftsaussichten
Die Aussichten für ausgelernte Carrosseriespengler sind nach wie vor positiv. Auch wenn immer noch mehr Lehrlinge ausgebildet werden als der Markt braucht. Die polyvalente Ausbildung macht den Carrosseriespengler auch für andere Unternehmen ausserhalb der Carrosseriebranche attraktiv. Und fachlich kompetente Berufsleute sind nach wie vor Mangelware. Durch die grosse Bandbreite innerhalb der Branche bilden viele Betriebe Lehrabgänger aus, welche knapp die Lehrabschlussprüfung schaffen, im Berufsalltag allerdings kaum bestehen können.
Weiterbildung
Nach der 4-jährigen Lehre kann die Weiterbildung zur Berufsprüfung (2. Stufe, z.B. für Abteilungsleiter) und anschliessend die höhere Fachprüfung (3. Stufe, Carrosseriemeister, z.B. als Vorbereitung zum Unternehmer) in Angriff genommen werden.
Jedem Interessenten muss jedoch klar sein, dass das schweizerische Carrosseriegewerbe gewerblich orientiert ist und grössere Betriebe, welche einen Abteilungsleiter benötigen, eher die Ausnahme bilden.
Oder es wird Priorität auf die kaufmännische Seite gelegt, was in der heutigen anspruchsvollen und schnelllebigen Geschäftswelt sicher sehr sinnvoll ist. Auf diesem Weg kann eine Handelsschule absolviert werden mit anschliessender Ausbildung zum "Technischen Kaufmann".
Weiter besteht auch die Möglichkeit, eine Ingenieurausbildung an einer Fachhochschule zu absolvieren, welche dann bei sehr gutem Abschluss sogar ein Studium an der "ETH" ermöglicht.




